Verleihung des
  Rieser Kulturpreises
  2016
   

Der Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.  wurde 1994 gegründet. Sein Hauptzweck ist die Wiederherstellung und der Erhalt der ehemaligen Synagoge. Er soll aber auch die Synagoge mit Leben erfüllen und darauf achten, daß die Nutzung der Synagoge dem Gedanken der Toleranz zwischen den Menschen dient.

Führungen können über  info@synagoge-hainsfarth.de oder der Gemeinde Hainsfarth angefragt werden:
Telefon: 09082 / 2270  Fax: 09082 / 2260

Jahresprogramm im PDF-Format zum Herunterladen (Download)
   
   Ehemalige Synagoge Hainsfarth
   

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 19 Uhr

Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

Eintritt frei / Spenden erbeten
"Hainsfarth liest aus verbrannten Büchern"
Bürgerinnen/Bürger aus dem Ries lesen aus Büchern der damals verfemten Schriftsteller vor.

Künstlerische Gestaltung: Wolfgang Mussgnug, Nördlingen, Honorarprofessor für Kunst an der Internat. Hochschule für Künstlerische Therapien & Kreativpädagogik Calw
Musikalische Gestaltung:  "Nördlinger Musikanten" Joachim Gericke (Zither), Werner Eisenschink (Akkordeon) und Ernst Mayer (Gesang) mit Liedern
verfemter jüdischer Texter und Komponisten.

Die Lesung von Kindern, die für Nachmittag, 15 Uhr angekündigt war, entfällt.
Mittwoch, 28.Juni 2017, 19 Uhr
Benefizkonzert
Eintritt frei / Spenden erbeten
Jugend musiziert für die Jugend

Die Musikensembles des Albrecht–Ernst-Gymnasiums Oettingen spielen zugunsten des Schneider-Kinderhospitals in Israel.
Leitung: Günter Simon
Im Rahmen der Oettinger Musiktage

 Jubiläumsveranstaltung  20 Jahre   Wiederinstandsetzung der Synagoge      Bericht Rieser Nachrichten (klick)

 

   

Aktuelles  

Durch Zusammenhalten das Böse besiegen
Am letzten Tag des Projekts der Mittelschule Oettingen war die Synagoge der Ort, der den Rahmen für das bewegende Singspiel "Brundibar" bilden durfte. Die Schüler erlebten mit den Darstellern und Sängern des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper die Botschaft vom Zusammenhalten in der Bedrängnis, mit einem glücklichen Ende, das aber die einstigen Darsteller und Musiker, samt dem Komponisten Hans Krása, nach den Aufführungen im Konzentrationslager Theresienstadt nicht erleben durften.

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Wo sind meine Nachbarn geblieben?
Wer geglaubt hat, dass die Judenfeindlichkeit, der Antisemitismus in Deutschland aufgehört habe, der habe sich getäuscht, meinte der Zeitzeuge Pavel Hoffmann bei seinem Vortrag in der Mittelschule Oettingen. Angesichts der Bedrohung von Menschen, die sich auch heute den Anfeindungen ausgesetzt sehen, weil sie anderen Glauben haben oder aus anderen Ländern kommen wurde von den Lehrkräften Max Sefranek und Walter Fuchs, in Zusammenarbeit mit Sigried Atzmon vom Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth in der Mittelschule Oettingen eine Projektwoche organisiert. Bei den Jugendlichen sollte das Bewusstsein für diese Ungerechtigkeiten gestärkt werden. Im Mittelpunkt stand die Frage: "Wo sind meine Nachbarn geblieben?"

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Ruth's jüdisches Kochbuch
Ein Kochbuch eignet sich im Allgemeinen nicht für eine Buchvorstellung, doch weil Ruth Melcers jüdisches Kochbuch mit ihrer ungewöhnlichen Lebensgeschichte verknüpft wurde, fand es in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth große Aufmerksamkeit.
Nach dem Beispiel vieler Frauen, die Kochrezepte der Großmütter und Mütter und ihre eigenen sammeln, trug Ruth Melcer die Rezepte ihrer jüdischen Familie und Verwandtschaft, die in viele Winde verstreut lebt, zusammen. Anlässlich eines Familienfestes erstellte sie ein Geheft aus den gesammelten Rezepten, dazwischen Erlebnisse aus der Familie und ihrem Leben.

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Der Davidstern - Vom Ornament zum Staatssymbol

Kaum ein anderes Symbol spielte in der jüngeren deutschen Geschichte eine so große, aber auch beschämende Rolle wie der sechseckige gelbe Stern mit der Aufschrift "Jude". Es war aber auch der jüdische Davidstern, der vier Jahre nach dem Niedergang des "Dritten Reiches" als Sinnbild des neu gegründeten Staates Israel auf dessen Staatsflagge prangte.
Vortrag
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„Erinnern an die Barbarei“
Diese Aufforderung des ehemaligen Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, in der Erklärung der Evangelischen Kirche Deutschlands am 8. November 2013 zum 75-jährigen Gedenken an das Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung übernahm Axel Töllner, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayern für den christlich-jüdischen Dialog, als Thema für seinen Vortrag in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth.

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© Freundeskreis der ehemaligen Synagoge Hainsfarth Webseite erstelllt von Ernst Mayer