Verleihung des
  Rieser Kulturpreises
  2016
   

Der Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.  wurde 1994 gegründet. Sein Hauptzweck ist die Wiederherstellung und der Erhalt der ehemaligen Synagoge. Er soll aber auch die Synagoge mit Leben erfüllen und darauf achten, daß die Nutzung der Synagoge dem Gedanken der Toleranz zwischen den Menschen dient.

Führungen können über  info@synagoge-hainsfarth.de oder der Gemeinde Hainsfarth angefragt werden:
Telefon: 09082 / 2270  Fax: 09082 / 2260

Jahresprogramm im PDF-Format zum Herunterladen (Download)
   
   Ehemalige Synagoge Hainsfarth
   

Jahresprogramm 2017

Vorläufiges Programm 2017 Synagoge Hainsfarth

Programm im PDF-Format zum Herunterladen (Download)

 
Sonntag,05. März 2017, 16 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Woche der Brüderlichkeit
„Gehet hin und lernet“

Christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier mit anschließenden  Vortrag
Grußwort:     Dekan Armin Diener, Dekanat Oettingen
Grußwort:     Dekan Konrad Bayerle , Dekanat Weißenburg–Wemding

Referent:  Pfarrer Dr. Peter Hirschberg,, Studienleiter am Evangelischen Bildungszentrum in Bad Alexandersbad, leitete von 1995 bis 2002 das Evangelische Pilger- und Begegnungszentrum in Jerusalem und engagiert sich auf verschiedenen Ebenen des christlich-jüdischen Dialogs (BCJ.Bayern, Institut für christlich-jüdische Studien an der Augustanahochschule Neuendettelsau). Er hat diverse Publikationen in den Bereichen der Biblischen Theologie und des christlich-jüdischen Dialogs vorgelegt.

Musikalische Umrahmung: Kantor Nikola , David , München /Stuttgart

In Kooperation mit Katholischer und Evangelischen Erwachsenenbildung Donau Ries, der Kirchengemeinde St. Jakob , Oettingen und dem bischhöflichen Dekanat  Weißenburg – Wemding und der katholischen Pfarrei St. Andreas, Hainsfarth

Spenden erbeten

 
Donnerstag, 06. April 2017, 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Die Geschichte des Davidsterns
"Vom Ornament zum Staatssymbol"

Die Geschichte des Davidstern reicht in die vorchristliche und vorislamische Zeit zurück. Der sechseckige Stern wurde als verzierendes Schmuckornament verwendet, versprach Schutz gegen Schadenszauber, war Symbol jüdischer Lebens- und Religionsgemeinschaften und entwickelte sich im Zionismus zum Zeichen jüdisch – nationalen Bewusstseins und zum politischen Symbol des Staates Israel. Auch der Missbrauch durch die Nationalsozilisten als „ Judenstern“  ist Teil der langen Tradition dieses Symbols. In diese spannende und wechselhafte Geschichte möchte der Vortrag Einblick geben, begleitet von interessanten Abbildungen.
Vortrag von Frau Dr. Elisabeth Fuchshuber–Weiß

Eintritt: 5.- €

 
Montag, 24. April 2017, 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

"Ruths Kochbuch" von Ruth Melcer und Ellen Presser
Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie.

Einladung zu einem genussvollen Abend mit Ruth Melcer (München) und Ellen Presser, der Leiterin des Kulturzentrums der Israelischen Kultusgemeinde München und Co-Autorin, an dem
sie dieses Buch vorstellen.

Das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels dazu: "Ein hinreißend illustrierter Grenzgang zwischen Kochbuch, Familienbiografie und Geschichtsbuch."                                                         

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Lehmann, Nördlingen

Eintritt: 5.-€


Mittwoch,10. Mai 2017, 17 und 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Hainsfarth liest aus verbrannten Büchern.

Von "Feuersprüchen" begleitet wurden Werke von Philosophen, Wissenschaftlern, Lyrikern, Romanautoren und politischen Schriftstellern am 10. Mai 1933 auf riesigen Scheiterhaufen verbrannt, bevor später auch Menschen brannten.
Aus Büchern, die dabei als "undeutsches Schrifttum" öffentlich gebrandmarkt wurden, lesen Bürgerinnen/Bürger aus dem Ries vor:
um 17 Uhr Jugendliche, um 19 Uhr Erwachsene.

Künstlerische Gestaltung: Wolfgang Mussgnug, Nördlinger Künstler, Honorarprofessor für Kunst an der Internationalen Hochschule für Künstlerische Therapien und Kreativpädagogik Calw
Musikpogramm: „Verfemte Musik„ - Stücke verfemter jüdischer Texter und Komponisten dargeboten von den Nördlinger Musikanten, einer Musikgruppe, die seit 30 Jahren im Ries Volksmusik und Unterhaltungsmusik pflegt.


Sonntag, 30. April, 2017 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Musik als Zuflucht
Musik aus Theresienstadt.

Es spielt das Shalom Ensemble München –
2006 haben die deutsche Geigerin Susanne Gargerle, Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters, und der israelische Bratscher Aharon Yaron, Mitglied des Israel Philharmonic Orchestra, das Shalom-Ensemble gegründet.  
Sie wollen das Trauma des Holocaust durch Musik überwinden  und ein Zeichen setzen gegen das Vergessen.

Zeitzeugin: Dr. Dagmar Lieblova, Prag
Dagmar Lieblova, bereits über 80 Jahre alt, überlebte Theresienstadt und Auschwitz. Sie berichtet von ihren schrecklichen Erlebnissen im Ghetto und im KZ..  

Dazu auch ein Film des Schülers Moritz Spender über Musik in Theresienstadt.
Diese Doku war einer von mehr als 60 Filmen beim Bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestival.

Moderation: Uta Löhrer,  Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Bayern

Spenden erbeten

 
2. bis 5. Mai 2017, Dienstag – Freitag
Mittelschule /Oettingen und Synagoge Hainsfarth

Wo sind unsere Nachbarn geblieben?

Außerschulisches Programm der Grund- und Mittelschule Oettingen



Freitag, 05. Mai 2017, 17.°° Uhr
Synagoge Hainsfarth

Brundibar – Eine Kinderoper von Hans Kraša
Benefizkonzert der Bayerischen Staatsoper München

Mit dem Kinderchor der Bayerischen Staatsoper und Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters
Leitung: Stellario Fagone,
in Anwesenheit von Dr. Dagmar Lieblova  (Zeitzeugin), die bei der Aufführung in Theresienstadt mitwirkte.

Moritz Spender zeigt seine Dokumentation über ihre Erzählungen über die Bedeutung der Musik in Theresienstadt.

Moderation: Sigi Atzmon – Ernst Mayer

Sabbatkerzen entzünden zum "Empfang des Sabbat"

Eintritt:  10 €

 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Jugend musiziert für die Jugend
Benefizkonzert

Die Musikensembles des Albrecht–Ernst-Gymnasiums Oettingen spielen zugunsten des Schneider-Kinderhospitals in Israel

Spenden erbeten


Dienstag, 04. Juli 2017, 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Frauen in den abrahamitischen Religionen heute
Zwischen Tradition und Emanzipation

Es diskutieren:

- die Rabbinerin Dr.  Antje Yael Deusel, Lehrbeauftragte im Fach Judaistik an der Universität Bamberg

- die evangelische Theologin Prof. Johanna Haberer, Journalistin und Professorin für Christl Publizistik am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

- die Theologin und Imamin Rabeya Müller, Gründungsmitglied des Liberalen Islamischen Bundes e.V.

Moderation:

Wir danken dem Bayern-Forum der Friedrich Ebert Stiftung für die freundliche Unterstützung

Eintritt: 5€

 

Sonntag, 23. Juli 2017, 19.30 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Chorkonzert

Chorgemeinschaft die Löp“singers
Chorleiter: Stefan Beranek

50 Sängerinnen und Sänger aus allen Gegenden des Rieses gehören derzeit dem Pop- und Rockchor "Löp'Singers" an, welcher 1999 als Projektchor von der Chorgemeinschaft Löpsingen ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile ist der Chor nach nun fast 18 Jahren ein eigenständiger etablierten Chor, der sich modernem und rockigem Liedgut verschrieben hat mit Melodien fürs Herz an einem wunderbaren Sommerabend.

Spenden erbeten


Mittwoch, 25. Oktober, 2017 19.30 Uhr
Synagoge Hainsfarth

 „Jüdische Reaktionen auf die Reformation“

„2017 feiert die protestantische Kirche 500 Jahre Reformation. Aber wie wurde dieses Ereignis von den Zeitgenossen wahrgenommen?
Michael Rummel beschäftigt sich im Rahmen seiner Doktorarbeit mit den jüdischen Reaktionen auf die Reformation mit jüdischen Quellen aus dem 16. Jahrhundert, die sich mit Martin Luther und der Umbrüchen seiner Zeit befassen.

Referent: Diplomtheologe Michael Rummel, Promovend im Fach Kirchengeschichte an der Augustana-Hochschule..

Eintritt frei Spende erbeten


9. November 2017, 19 Uhr
Synagoge Hainsfarth

Reichspogromnacht

Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.synagoge-hainsfarth.de und der Tagespresse.

   

Aktuelles  

Die Sicht der Juden auf die Reformation

Im Jubiläumsjahr der Reformation wird diese aus verschiedenster Sicht beurteilt. In einem Vortrag in der Synagoge Hainsfarth stellte der evangelische Diplomtheologe Michael  Rummel auf Einladung der Evangelischen Erwachsenenbildung Schriften jüdischer Chronisten vor, um die Sicht der Juden auf die Reformation zu verdeutlichen.

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Braucht man in den Religionen Frauenrechtlerinnen?

Die Theologinnen, die sich zu einer Podiumsdiskussion in die Synagoge Hainsfarth einladen ließen, waren sich einig, dass in den Religionen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gelten müsse. Dies gebiete auch die Verfassung der Bundesrepublik. Der Diskussion stellten sich die Rabbinerin der Bamberger jüdischen Gemeinde Dr. Antje Yael Deusel, Lehrbeauftragte im Fach Judaistik an der Universität Bamberg, die Imamin Rabeya Müller, Gründungsmitglied des Liberalen Islamischen Bundes e.V. und die evangelische Theologin Prof. Johanna Haberer, Journalistin und Professorin der Universität Erlangen-Nürnberg.

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Durch Zusammenhalten das Böse besiegen
Am letzten Tag des Projekts der Mittelschule Oettingen war die Synagoge der Ort, der den Rahmen für das bewegende Singspiel "Brundibar" bilden durfte. Die Schüler erlebten mit den Darstellern und Sängern des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper die Botschaft vom Zusammenhalten in der Bedrängnis, mit einem glücklichen Ende, das aber die einstigen Darsteller und Musiker, samt dem Komponisten Hans Krása, nach den Aufführungen im Konzentrationslager Theresienstadt nicht erleben durften.

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Wo sind meine Nachbarn geblieben?
Wer geglaubt hat, dass die Judenfeindlichkeit, der Antisemitismus in Deutschland aufgehört habe, der habe sich getäuscht, meinte der Zeitzeuge Pavel Hoffmann bei seinem Vortrag in der Mittelschule Oettingen. Angesichts der Bedrohung von Menschen, die sich auch heute den Anfeindungen ausgesetzt sehen, weil sie anderen Glauben haben oder aus anderen Ländern kommen wurde von den Lehrkräften Max Sefranek und Walter Fuchs, in Zusammenarbeit mit Sigried Atzmon vom Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth in der Mittelschule Oettingen eine Projektwoche organisiert. Bei den Jugendlichen sollte das Bewusstsein für diese Ungerechtigkeiten gestärkt werden. Im Mittelpunkt stand die Frage: "Wo sind meine Nachbarn geblieben?"

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Ruth's jüdisches Kochbuch
Ein Kochbuch eignet sich im Allgemeinen nicht für eine Buchvorstellung, doch weil Ruth Melcers jüdisches Kochbuch mit ihrer ungewöhnlichen Lebensgeschichte verknüpft wurde, fand es in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth große Aufmerksamkeit.
Nach dem Beispiel vieler Frauen, die Kochrezepte der Großmütter und Mütter und ihre eigenen sammeln, trug Ruth Melcer die Rezepte ihrer jüdischen Familie und Verwandtschaft, die in viele Winde verstreut lebt, zusammen. Anlässlich eines Familienfestes erstellte sie ein Geheft aus den gesammelten Rezepten, dazwischen Erlebnisse aus der Familie und ihrem Leben.

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© Freundeskreis der ehemaligen Synagoge Hainsfarth Webseite erstelllt von Ernst Mayer