Jahresprogramm 2018

Programm 2018 Synagoge Hainsfarth

Programm im PDF-Format zum Herunterladen (Download)


Sonntag, 11. März 2018, 15.30 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit
"Angst überwinden – Brücken bauen"
 
Christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier
Grußwort  Dekan Konrad Bayerle, Dekanat Weißenburg - Wemding

Referentin: Gertrud Keller, Ehrenvorsitzende der Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit
       
Musik:    Kantor Nikola, David, Liberale jüdische Gemeinde München/Stuttgart

In Kooperation mit dem Bischöflichen Dekanat Weißenburg-Wemding,
der Katholische Erwachsenenbildung Donau-Ries e.V.,
der Kirchengemeinde St. Jakob, Oettingen,
der Evangelischen Erwachsenenbildung Donau-Ries e.V.
und der Katholischen. Pfarrei St. Andreas, Hainsfarth

Eintritt frei, Spenden erbeten


Sonntag, 06.Mai 2018, 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth
 
Buchpräsentation  "Taxi am Shabat – Eine Reise zu den letzten Juden Europas"

Lesung und Gespräch mit Eva Gruberova und Helmut Zeller

Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen zwei Journalisten an die Orte, die vor dem zweiten Weltkrieg Zentren osteuropäischen Judentums waren.
Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals kommunistische beherrschten Ländern im Osten Europas entwickelt hat.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Lehmann, Nördlingen und der Kath. Erwachsenenbildung Donau – Ries e.V.
 
Eintritt frei, Spenden erbeten


Sonntag, 13. Mai 2018, 17.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

Bläserkonzert des Posaunenchors Altdorf
"Hoffnung - Hatikva"

Leitung: Dekanatskantorin Almut Peiffer.
Schon über 70 Jahre ist der Posaunenchor Altdorf aktiv. Etwa 20 Bläser aus Altdorf bei Nürnberg stellen ein abwechslungsreiches und internationales Programm mit verschiedenen Stilrichtungen vor.
 
Eintritt frei/Spenden erbeten


Dienstag,05 Juni 2018, 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

Lesung und Gespräch mit der Zeitzeugin Eva Umlauf:
„Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen“

Die in Auschwitz geborene Kinderärztin und Psychotherapeutin aus München stellt ihre Erinnerungen vor. Sie gehört zu den jüngsten Überlebenden.

Eintritt frei: Spende erbeten


Sonntag, 24. Juni 2018,,19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

"Laila Laila - Eine Reise nach Jerusalem"

Sie erleben mit "the A connection" die Un- und -Annehmlichkeiten der langen Fahrt,
die Reize und Schönheit der vorbeiziehenden Landschaften.

Mike Schuster (Klavier und Percussion) und Britta Fitzel (Gesang und Gitarre), begleiten Sie als "the A connection" auf dieser Reise musikalisch, mit ein bisschen schwäbische Folklore (Blues), spontan und intuitiv (Jazz) und unvoreingenommen (Fusion), und entdecken auf jüdischen Spuren ihrer Reise hebräisches Liedgut.

Eintritt: 5€


Donnerstag, 05.Juli 2018, 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

"Was heißt, an die Shoa erinnern?" -  Erläuterungen zur Gedenkfrage
Respect & Remember Europe e.V.

Vortrag mit Florian Feichtmeier, Gewerkschafter und Journalist, lebt u arbeitet in München
Gabriella Meros, 1. Vorsitzende von Respect & Remember & Fotografin

Der Münchner Stadtrat hat sich 2015 erneut gegen die Verlegung von sogenannten Stolpersteinen auf öffentlichem Grund ausgesprochen. Florian Feichtmeier wird in seinem Vortrag die Konfliktlinien der Debatte nachzeichnen, ob Stolpersteine eine angemessene dezentrale Gedenkform sind oder zu einem massenhaften Herumtrampeln einladen, auf Kosten der grausam ermordeten Jüdinnen und Juden.
Gabriella Meros wird im Anschluss Möglichkeiten der würdigen Erinnerung aufzeigen und  in den Münchner Debattenstand zur Errichtung von Stelen und Wandtafeln Einblicke gewähren. 

Eintritt frei


Samstag, 10. November 19.00 Uhr
Ehemalige Synagoge Hainsfarth

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht


Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.synagoge-hainsfarth.de und der Tagespresse.

   

Aktuelles  

Holocaust-Gedenktag 2018

Auschwitz hat mir das Leben gerettet
Wie wichtig Zeitzeugen für das Ver-ständnis der deutschen Geschichte sind, zeigte die Holocaust-Gedenkfeier des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth in der Stadtbibliothek Nördlingen, wo OB Hermann Faul und Sigi Atzmon Natan Grossmann begrüßten. Sein Schicksal diente als Grundlage für den Dokumentarfilm "Linie 41" und für die Gespräche bei seinem Besuch als Zeitzeuge. Seine Suche nach der Vergangenheit wurde 2015 von Regisseurin Tanja Cummings und dem Kameramann Marek Iwicki dokumentiert.

Weiterlesen ...

Bücherverbrennung 1933

Holt die Bücher aus dem Feuer!

Es waren nicht nur Bücher von jüdi-schen Schriftstellern, die am 10. Mai 1933 von den Nationalsozialisten auf Scheiterhaufen verbrannt wurden. Alle der damaligen Schergen, die Zweifel an den Zielen der Nazis unter Hitler äußerten oder dem vom Rassismus bestimmte Menschenbild widersprachen, wurden verfemt und ihre Bücher verboten. An sie wird alljährlich am Tag der Bücherverbrennung gedacht. In der Synagoge Hainsfarth kamen zwölf betroffene Schriftsteller zu Wort, durch die Lesung von ansässigen Bürgern, eingeleitet durch die "Feuersprüche" der damaligen Schergen.

Weiterlesen ...

Erinnerung für die Zukunft

 

 Erinnerung für die Zukunft

In der Nacht vom 9. November 1938 ließen die Nationalsozialisten ihrem Hass auf die Juden freie Bahn. In dieser „Reichspogromnacht“, die "von oben" gesteuert wurde, wurden die Menschenrechte und die Menschen-würde im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Mehr als 1300 Synagogen und Kultureinrichtungen wurden zerstört, Geschäfte und Woh-nungen geplündert und mehr als 25.000 Juden verhaftet, gefoltert und ermordet. Johlende und jubelnde Zeu-gen begleiteten die Vorgänge, andere nahmen sie schweigend und gleichgültig hin. Niemand hat seinen Unmut öffentlich zum Ausdruck gebracht.

Weiterlesen ...

Die Reformation aus jüdischer Sicht

Die Sicht der Juden auf die Reformation

Im Jubiläumsjahr der Reformation wird diese aus verschiedenster Sicht beurteilt. In einem Vortrag in der Synagoge Hainsfarth stellte der evangelische Diplomtheologe Michael  Rummel auf Einladung der Evangelischen Erwachsenenbildung Schriften jüdischer Chronisten vor, um die Sicht der Juden auf die Reformation zu verdeutlichen.

Weiterlesen ...

Frauenrechtlerinnen in den Religionen

Braucht man in den Religionen Frauenrechtlerinnen?

Die Theologinnen, die sich zu einer Podiumsdiskussion in die Synagoge Hainsfarth einladen ließen, waren sich einig, dass in den Religionen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gelten müsse. Dies gebiete auch die Verfassung der Bundesrepublik. Der Diskussion stellten sich die Rabbinerin der Bamberger jüdischen Gemeinde Dr. Antje Yael Deusel, Lehrbeauftragte im Fach Judaistik an der Universität Bamberg, die Imamin Rabeya Müller, Gründungsmitglied des Liberalen Islamischen Bundes e.V. und die evangelische Theologin Prof. Johanna Haberer, Journalistin und Professorin der Universität Erlangen-Nürnberg.

Weiterlesen ...
   
© Freundeskreis der ehemaligen Synagoge Hainsfarth Webseite erstelllt von Ernst Mayer