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Yonatan Amrani
Yonatan Amrani, Religionslehrer und Kantor, frisch zurück aus Israel, wo er ein internationales Bibelquiz der Janusz Korczak Akademie geleitet hat. Lebendig, anschaulich und mit viel Engagement führt er durch die Synagoge. Als besondere Überraschung hielt er eine Rede, wie sie der damalige Vorstand bei der Einweihung gehalten haben könnte. Versöhnlich, verbindend, die damalige Jüdische Gemeinde war bestens integriert in den Ort und die Gesellschaft.
Berührend und ein Hörgenuss die von ihm vorgetragenen Elemente eines Schabbat Gottesdienstes. Dank an unser Mitglied des Beirats, Markus Eisenbarth für seinen Besuch und Grußwort.








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Herzliche Einladung!

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Stolperstein für Samson Gutmann

Pfr Mensing, Samson Gutmann Stolperstein für Samson Gutmann in Dachau verlegt.
Am 21. Mai wurde für den in Hainsfarth geborenen Samson Gutmann in Dachau ein Stolperstein verlegt. Die Verlegung war durch die Stolpersteininitiative Dachau organisiert, als Vertreter des Freundeskreises hat Hermann Waltz teilgenommen und die Grüße des Bürgermeisters überbracht. Erst kürzlich haben Nachfahren der Familie Joseph David Gutmann Kontakt mit dem Freundeskreis aufgenommen. Der nachfolgende Brief von Elli Stern wurde bei der Veranstaltung verlesen:
„Als Urenkeltochter einer Schwester von Samson Gutmann bedeutet es mir sehr viel, dass sein Andenken durch einen Stolperstein bewahrt wird. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen der Antisemitismus leider wieder lauter und sichtbarer wird, ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben und die Erinnerung an das Geschehene lebendig zu halten — an die verschwundenen jüdischen Gemeinden ebenso wie an die einzelnen Menschen aus Fleisch und Blut, die einst Teil dieser Gemeinschaften waren.
Kürzlich, während einer Reise nach Bayern, auf der Suche nach den Spuren meiner Vorfahren, wurde mir noch einmal bewusst, wie wichtig dieses Erbe für mich ist. Diese Orte, an denen ich selbst nie gelebt habe, von denen ich aber durch die Erzählungen meines Vaters immer gehört hatte, fühlten sich auf seltsame Weise vertraut an. Es ist schön und tröstlich zu wissen, dass es dort Menschen gibt, die sich an unsere Familienmitglieder erinnern und ihr Andenken mit großer Sorgfalt bewahren.
Ich wäre sehr gern persönlich bei der Zeremonie dabei gewesen, werde aber in Gedanken und im Herzen bei Ihnen sein.
Ich danke Ihnen (Pfr Mensing, Dachau) und Herrn Waltz nochmals herzlich und sende Ihnen meine besten und herzlichsten Grüße,Elli Stern“
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Abgesagt wegen Erkrankung! Harfenkonzert

das Harfenkonzert wird aufgrund eines Unfalls der Harfenistin verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, wohl erst nach der Sommerpause.
abgesagt und verschoben, neuer Termin wird bekannt gegeben.
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Überwunden – Lesung und Gespräch
Buchvorstellung mit Lesung und Gespräch
5. März 2026 19 Uhr Hainsfarth Ehemalige Jüdische Schule/Synagoge
Der Psychiater und Neurologe Viktor Frankl sah seine Lebensaufgabe darin, Menschen zu einem sinnerfüllten Leben zu verhelfen und so ihre seelische Gesundheit zu stärken oder wieder zu erlangen. Schon als Student bewegte ihn die Frage: wie schaffen es die Menschen, gesund zu bleiben? Er stellte den menschlichen Willen zum Sinn in das Zentrum seiner Existenzanalyse und Psychotherapie und zeigte Wege auf zur Sinnerfüllung in jeder Lebenssituation, auch in der scheinbar ausweglosen.
Seine therapeutischen „Erfolge“ waren phänomenal.
Im Sinn entdeckte er die Grundressource menschlicher Widerstandskraft.
Seine Erkenntnisse sind wegweisend für die Erforschung und Stärkung der Resilienz und damit auch für die Traumatherapie. Sie hat es nur nicht gemerkt …Sie können uns in einer beschleunigten und komplexen Welt Orientierung und Halt geben und eröffnen Handlungsmöglichkeiten auch in bedrohlichen Situationen.
Wir freuen uns auf interessierte und neugierige Menschen.Referenten:
Johanna Fischer, Logotherapeutin, Autorin von „ÜberWunden“, Frankl Forum Augsburg
Frank Witzel, Pfarrer, Traumatherapeut (wings of hope, zptn), Autor von „ÜberWunden“, „Kirche an anderen Orten“ im Dekanat Würzburg
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Donau – Ries und der Ehe-, Familien und Lebensberatung der Diakonie Donau-Ries
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Chanukka



Lichterumzug am 4. Advent mit Start an der ehemaligen Synagoge mit zahlreichen Besuchern. Wie hat das in Hainsfarth wohl ausgesehen vor 100 oder 200 Jahren? Ich bin überzeugt, da haben viele Fenster geleuchtet.
All unseren Freunden und Mitgliedern wünschen wir frohe Feiertage und einen guten Start in 2026. Bleiben Sie uns treu, wir haben schon vieles geplant. -
„Von Juden lernen“
Lesung und Diskussion mit Mirna Funk





Lesung mit Mirna Funk, Anregend, informativ und unterhaltsam. Vor allem: Vorurteile wurden komplett widerlegt!
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Gedenkveranstaltung
Eine Bilderauswahl der Veranstaltung. Eine Dokumentation folgt.










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POLITIK IM SPANNUNGSFELD VON ANTISEMITISMUS UND SOLIDARITÄTMIT ISRAEL

GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG
AUF DEM HINTERGRUND DER
REICHSPOGROMNACHTGedenkstunde mit einem Vortrag
von Klaus Holetschek
und Beiträgen von
Rabbiner Dr. Almekias-Siegl,
Daniel Weissmann und
Dekan WagnerFreitag 7. November 2025 von 13.30 bis 15 Uhr
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries und dem Landratsamt Donau-Ries
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Mein Großvater, ein Kriegsverbrecher
Am 22. Oktober 2025 19 Uhr spricht Andrea Erkenbrecher in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth mit Karin Eideloth über die Frage, wie die Nachricht über die Beteiligung ihres Großvaters an dem Massaker in Oradour ihr Leben und den Blick auf die eigene Familie verändert hat.
Bei ihren Recherchen zu dem NS-Massaker im französischen Oradour-sur-Glane beschäftigt sich die Historikerin Andrea Erkenbrecher auch mit dem „Fall Heinrich“: Als 17jähriger ist der gebürtige Oberfranke Adolf Heinrich 1944 an dem Massaker beteiligt, wird 1953 in Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt und stellt sich daraufhin den amerikanischen Besatzungsbehörden in Bayern. Doch Zeit seines Lebens wird er in Deutschland nicht angeklagt und verurteilt.
Im Jahr 2022 lernt Andrea Erkenbrecher die gleichaltrige Karin Eideloth kennen – sie ist die Enkelin Adolf Heinrichs und erfährt erst im Alter von 40 Jahren von der NS-Vergangenheit ihres Großvaters. Gemeinsam besuchen sie die Ruinen Oradours und treffen Überlebende und Hinterbliebene des Massakers. Als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Oradour am 80. Jahrestag des Massakers besucht, begleiten ihn Karin Eideloth und Andrea Erkenbrecher als Sondergäste.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg und dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries
