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Jahresversammlung
Ein Hinweis für alle Mitglieder:
Am 26. Februar 2026findet um 17.30 unsere jährliche Mitgliederversammlung im Bürgerhaus/ehemalige jüdische Schule in Hainsfarth statt.
Eine schriftliche Einladung mit Tagesordnung wurde per Brief versandt. Wer keine Einladung erhalten hat, möge uns bitte benachrichtigen.
Herzliche Einladung an alle Mitglieder!
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Chanukka



Lichterumzug am 4. Advent mit Start an der ehemaligen Synagoge mit zahlreichen Besuchern. Wie hat das in Hainsfarth wohl ausgesehen vor 100 oder 200 Jahren? Ich bin überzeugt, da haben viele Fenster geleuchtet.
All unseren Freunden und Mitgliedern wünschen wir frohe Feiertage und einen guten Start in 2026. Bleiben Sie uns treu, wir haben schon vieles geplant. -
„Von Juden lernen“
Lesung und Diskussion mit Mirna Funk





Lesung mit Mirna Funk, Anregend, informativ und unterhaltsam. Vor allem: Vorurteile wurden komplett widerlegt!
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Gedenkveranstaltung
Eine Bilderauswahl der Veranstaltung. Eine Dokumentation folgt.










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POLITIK IM SPANNUNGSFELD VON ANTISEMITISMUS UND SOLIDARITÄTMIT ISRAEL

GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG
AUF DEM HINTERGRUND DER
REICHSPOGROMNACHTGedenkstunde mit einem Vortrag
von Klaus Holetschek
und Beiträgen von
Rabbiner Dr. Almekias-Siegl,
Daniel Weissmann und
Dekan WagnerFreitag 7. November 2025 von 13.30 bis 15 Uhr
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries und dem Landratsamt Donau-Ries
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Mein Großvater, ein Kriegsverbrecher
Am 22. Oktober 2025 19 Uhr spricht Andrea Erkenbrecher in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth mit Karin Eideloth über die Frage, wie die Nachricht über die Beteiligung ihres Großvaters an dem Massaker in Oradour ihr Leben und den Blick auf die eigene Familie verändert hat.
Bei ihren Recherchen zu dem NS-Massaker im französischen Oradour-sur-Glane beschäftigt sich die Historikerin Andrea Erkenbrecher auch mit dem „Fall Heinrich“: Als 17jähriger ist der gebürtige Oberfranke Adolf Heinrich 1944 an dem Massaker beteiligt, wird 1953 in Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt und stellt sich daraufhin den amerikanischen Besatzungsbehörden in Bayern. Doch Zeit seines Lebens wird er in Deutschland nicht angeklagt und verurteilt.
Im Jahr 2022 lernt Andrea Erkenbrecher die gleichaltrige Karin Eideloth kennen – sie ist die Enkelin Adolf Heinrichs und erfährt erst im Alter von 40 Jahren von der NS-Vergangenheit ihres Großvaters. Gemeinsam besuchen sie die Ruinen Oradours und treffen Überlebende und Hinterbliebene des Massakers. Als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Oradour am 80. Jahrestag des Massakers besucht, begleiten ihn Karin Eideloth und Andrea Erkenbrecher als Sondergäste.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hesselberg und dem Evangelischen Bildungswerk Donau-Ries

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Unter der Chuppa

Ein fröhlicher Nachmittag in der Synagoge Hainsfarth
Viele Paare haben sich in unserer Synagoge schon das Ja-Wort gegeben – ein ganz besonderer Moment, an einem ganz besonderen Ort. Diese schönen Erinnerungen möchten wir gemeinsam feiern!
Am 12. Oktober 2025 laden wir zu einem heiteren Nachmittag ein – mit Musik, Tanz, Geschichten und natürlich gutem Kuchen.
Ab 15 Uhr geht’s los: Die bekannte Klezmer-Gruppe Feygele aus Augsburg musiziert und erzählt dabei Spannendes über jüdische Hochzeitsbräuche.
Gegen 16 Uhr gibt’s Kaffee und Kuchen, Zeit zum Plaudern und Genießen.
Danach, von 17 bis 18 Uhr, spielen die Musikerinnen und Musiker noch einmal auf – und wer mag, kann bei einfachen Tänzen zum Mitmachen unter Anleitung das Tanzbein schwingen.Eingeladen sind alle, die Lust auf Musik, Begegnung und gute Laune haben – ganz egal, ob Sie in der Synagoge geheiratet haben oder einfach einen schönen Nachmittag erleben möchten.
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Film „Hainsfarth hatte einen Rabbi“ mit Ortsrundgang
Am 5. Oktober wollen wir gemeinsam den Film aus 2001 „Hainsfarth hatte einen Rabbi“ zeigen. Die Filmemacherin, Frau Tiedemann wird kommen und über die damaligen Filmarbeiten in Hainsfarth sprechen.
Beginnen wollen wir mit einem geführten Rundgang durch Hainsfarth mit Gerhard Beck um 16 Uhr. Gerhard Beck hat bei der Arbeit zum neuen Ortfamilienbuch neue Informationen entdeckt, über die er beim Rundgang sprechen wird. Einzelheiten zum Rundgang werden noch bekannt gegeben.
Die jüdische Geschichte von Hainsfarth wird lebendiger, wenn Sie uns Geschichten über die Vergangenheit erzählen. Vielleicht haben Sie ja Gegenstände oder Fotos, die an die Hainsfarther Jüdische Geschichte erinnern. Besonders Fotoalben könnten für uns wertvolle Informationen bringen.Die Veranstaltungen am 5. Und 12. Oktober wären eine gute Gelegenheit, darüber ins Gespräch zu kommen.
Anschließend ab 17 Uhr können Sie sich in der ehemaligen jüdischen Schule erfrischen und mit ukrainischen Happen stärken.
Um 18 Uhr wollen wir dann den Film in der Synagoge auf einer großen Leinwand anschauen und auch mit Frau Tiedemann reden. Sie freut sich auf diese Gespräche, Sie hatte ja viele Kontakte bei den Aufnahmen.
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Israel nach dem 7. Oktober

es ist nun eineinhalb Jahre her, seit ich mit einer Gruppe Europäischer Jüdinnen und Juden Israel im Rahmen einer Solidaritätsreise besucht habe. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass die Gesamtsituation in und um Israel so schwierig werden würde, wie sie heute ist.
Es ist mir ein persönliches Anliegen, über meine Erfahrungen und die jetzige Situation im Nahen Osten und in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Welch wichtige Rolle Hainsfarth und Venedig dabei spielen, werde ich beim Vortrag und der Diskussion erläutern.
Ich lade Sie herzlich zum Vortrag am Donnerstag 25. September 2025 um 19 Uhr in die Synagoge Hainsfarth ein.
Hermann Waltz, Vorsitzender
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Ethische Aspekte aus jüdischer Sicht
Dr. Salomon Almekias-Siegl
Am 25. Juni 19 Uhr in der Synagoge in Hainsfarth
Vortrag mit anschließender Diskussion
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Diese Aspekte werden besonders behandelt:
Lashon Hara – Die üble Nachrede
Machloket – Richtig streiten lernen
Tikkum Olam – Von der Verbesserung der WeltDr. Salomon Almekias-Siegl,
Landesrabbiner em. von Sachsen, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg
Salomon Almekias-Siegl, geboren 1946 in Marrakesch, lebte ab 1950 in Israel und machte dort seinen Militärdienst. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule von Sde Boker im Negev. Ab 1970 absolvierte er in London ein Studium der Chasanut.
Almekias-Siegl arbeitete als Religionslehrer in verschiedenen Schulen in England und ab 1972 bei den in Berlin stationierten US-Streitkräften. Von 1974 an bekleidete er bis 1995 das Amt des Kantors und Religionslehrers in verschiedenen Gemeinden Deutschlands, unter anderem in Stuttgart, Köln und Berlin. Parallel dazu absolvierte er an der Jeschiwa Zuf-Devash in Jerusalem ein begleitendes Studium und erhielt dort 1994 die S‘micha als Rabbiner.
Die folgenden drei Jahre war er als Rabbiner in den USA tätig.
Im Januar 1998 wurde Almekias-Siegl zum Landesrabbiner von Sachsen berufen und betreute bis 2012 die Gemeinden Leipzig, Dresden und Chemnitz. Im Juni 2003 verteidigte er an der Freien Universität Berlin seine Dissertation auf dem Gebiet des Chassidismus. Ab 2014 war er vorübergehend Rabbiner des Egalitären Minjan in Hamburg. Derzeit ist er Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg.